Im Leben außerhalb des Mutterleibs erleben wir oft die Spiegelungen im Miteinander im Umfeld. Jemand, der sich schon im Mutterleib als nicht willkommen erfahren hat, wird sich auch nur schwer zugehörig und anerkannt fühlen. Und das, auch wenn das Umfeld mit Argumenten diese Ansicht zu widerlegen.
Große Schwierigkeiten, das Leben glücklich und gesund zu leben, haben Überlebende eines erfolglosen Abtreibungsversuchs. Hier überwiegen oft Gefühle wie „ich habe kein Recht zu leben“, „ich werde nicht geliebt“. Die positive Bindung zur Mutter/Eltern ist hier fast unmöglich.
Manchmal ist es auch das „falsche“ Geschlecht, das uns als Kind versuchen lässt, diesen „Fehler“ durch ein nicht geschlechtsspezifisches Verhalten wettzumachen. Denn wir glauben, nur dadurch die Liebe der Eltern zu erreichen. Im Erwachsenalter zeigt sich dies oft durch ein Gefühl „nicht richtig zu sein, egal was man tut“.
Wenn ein Paar sehr lange warten musste, bis sich eine Schwangerschaft einstellt – vielleicht begleitet mit erfolglosen künstlichen Befruchtungen und/oder Fehlgeburten – ist der Blick der werdenden Eltern eher sorgenvoll auf das Ungeborene. Leider lässt diese Besorgnis nach der Geburt nicht unbedingt nach. Vielmehr bleiben die Eltern in den traumatischen Erfahrungen gefangen. Für das Kind ist damit eine freie Entwicklung in seine Potentiale meist nicht oder nur reduziert möglich. Der Erwachsene fühlt sich dann oft nicht fähig oder kämpft gegen die Sorgen der Eltern an. Zum Teil kommt es sogar zu gefährlichen Unternehmungen, geradezu als Bestätigung der elterlichen Besorgnis.

Das Ausleben der Erlebnisse im Mutterleib hat zahlreiche Facetten. Es ist immer abhängig von der Begrüßung nach der Geburt und dem Auffangen im Bindungssystem Familie.
Negative Zellerinnerungen sind kein lebenslanges Stigma oder Schicksal. Ganz im Gegenteil können sie sich von einem Hemmer in Sachen Lebensglück zu einem befreienden Kraftpotential wandeln wie Sie in unseren ERFAHRUNGSBERICHTEN nachlesen können.

Das Gehirn ist fähig, neue Erfahrungen als Grundlage für neue Strategien einzusetzen. Nach dem Loslassen von traumatischer Zellenergie ist aber nicht nur eine kognitive Neufindung möglich. Alte negative Zellstrukturen heilen aus und geben an die nächste Tochtergeneration neue geheilte Informationen weiter. Dies ist sowohl auf emotionaler Ebene, als auch auf körperlicher Ebene befreiend wahrnehmbar.

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Petra Becker und Britta Steinbach