Ron FotoKünstliche Befruchtung – Fluch oder Segen?

IVF (in vitro Fertilisation) wurde zum ersten Mal 1978 erfolgreich durch Robert Geoffrey Edwards und Patrick Christopher Steptoe durchgeführt. Das erste Baby aus der künstlichen Befruchtung heißt Louise Joy Brown.

1992 geschah eine weitere Befruchtungsmethode ICSI (intracytoplasmatische Sperma-Injektion) in einem Brüsseler Hospital mehr oder weniger durch Zufall.

R. G. Edwards bekam als hochgeschätzter Wissenschaftler den Nobelpreis verliehen. Für Eltern wurde plötzlich der Wunsch nach eigenen Kindern erfüllbar.

Doch wie sehen die Folgen für diese Kinder aus? Es gibt nur sehr wenige wissenschaftliche Studien darüber. Die Folgen liest man eher zwischen den Zeilen. Denn nicht alle Embryos aus einer Schwangerschaft werden auch geboren. „Überzählige“ Embryos werden nach Einnistung abgesaugt, zur weiteren Verwendung eingefroren oder überleben das Reagenzglas nicht einmal. Ron Borsboom wird über die verkörperten Schrecken der Überlebenden und ihren traumatischen Verlust der Geschwister sprechen.

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